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Zum einsamen Hüter
des Amazonas-regenwaldes:
"Pico da Neblina" (2994 m NN)
Der höchste Berg
Brasiliens liegt im Imeri Massiv, im nördlichen
Bundesstaat Amazonas im Grenzgebiet zu
Venezuela und ist Teil des 22.000 km2
großen Nationalparks Pico da Neblina.
Auf dieser Expedition werden die Teilnehmer
das vielfältige Artenspektrum der
Feuchttropen mit ihren tropischen Regenwäldern
und ihren mannigfaltigen und komplexen
Lebensgemeinschaften in Flora, Vegetation
und Fauna, kennenlernen:
Vom Tieflandregenwald
mit seinen Überflutungswäldern,
den Várzea Weichholzwäldern
mit ihren fruchtbaren Böden, den
artenreichen terra-firma Hartholzwäldern,
die alleine etwa 215 Baumarten beherbergen,
bis hin zum tropischen Bergnebelwald des
Pico de Neblina, dessen dichter Unterwuchs
des Begehen zwar recht erschwert, der
aber mit seinem extrem hohen Anteil von
Aufsitzerpflanzen (Epiphyten), Orchideen
und Bromelien den Naturliebhaber großzügig
entschädigt.
Ausgangspunkt
der Expedition ist São Gabriel
da Cachoeira (SGC), Militärstützpunkt
und Salesianermission am Oberlauf des
Rio Negro. SGC ist per Linienboot oder
Flugzeug (zweimotorige Turboprop) ab Manaus
zu erreichen. Ab SGC geht es 85 km per
Auto mit 4-Radantrieb über abenteuerliche,
fast immer schwer verschlammte Lehmpisten,
zur Ablegestelle des Rio Ia-mirim. Von
dort aus sind wir mit dem Boot 3 weitere
Tage unterwegs auf dem Rio Ia und Cauaburi
bis zur Mündung des Rio Tucano, ab
der wir unsere Expedition zu Fuß
fortsetzen. Nach 4 Tagen Aufstieg (64
km) erreichen wir den Gipfel des Pico
da Neblina.
Die Zielregion ist
vollkommen abgeschieden und schwer zugänglich.
Die Abwesenheit menschlicher Aktivitäten
wie Landwirtschaft, Viehzucht, Abholzung,
Mineralienabbau, etc. mit Ausnahme der
Subsistenzwirtschaft der Yanomain-Stämme
gewährleistet unberührte Natur
und ein intaktes Ökosystem. Eine
Genehmigung der Indianerbehörde FUNAI
vorrausgesetzt, können wir die Yanomani-Siedlung
in Maturacá besuchen. Bei besonderem
Interesse seitens der Reisegruppe kann
eventuell ein mehrtägiger Aufenthalt
in Maturacá arrangiert werden.
Einige Tier-
und Pflanzenarten, die in der Region beobachtet
werden können:
- Papageien
Gelbbrust-
Aras, Grüne Aras, Ara chloroptera,
Ara macao. Kurzschwanzamazone
- Andere
Vogelarten
Bunt-
und Riesentukane, Halsbandarassaris,
Schlangenhalsvögel, Erzfischer,
farbenprächtige Kolibris, mehrere
Raubvogelarten, exotische Tangare
- Spinnen
Vogelspinnen (Theraposa
leblondi),
Geißelspinnen, Schwarze Witwe
(Latraodectus
mactans),
Loxoceles,
Phoneutria,
Lycosas
- Säugetiere
Faultiere,
Capyvara (Wasserschweine), Tapire, Riesenotter,
Paca, schwarze und braune Brüllaffen,
Kapuzineraffen, Spinnenaffen
- Fische
Boto-Flussdelfine, Zierfische, Piranhas,
Piracuru
- Reptilien
Buschmeister, Lanzenotter, Erzspitznattern,
Kaimane, Grüner Leguan
- Amphibien
Pfeilgiftfrösche, Baumsteigerfrösche
- Schildkröten
Arraus
- Schmetterlinge
Papilio, Heliconius, Morpho-Falter
- Bromelien
und Orchideen
Peitschenorchideen, Coriantes,
Cataseto,
Aechea aquilega,
fleischfressende Arten wie Hellianphora
tatei var.neblina,
Brachinnia,
Drosera,
Utricularias
und die erst vor einigen Jahren entdeckte
Art Heliamphora
hispida spec.nov
- Gehölze
bis zu 50 Meter hohe Paranussbäume
(Bertholletia
excelsia),
Kautschukbäume (Hevea
brasiliensis),
Kaschubaum, Assai- und Buriti-Palmen
(Euterpe
sp.)
und viele, viele
mehr...
Fragen Sie nach unserer detaillierten
Reisebeschreibung:
southerncross@uol.com.br
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